Behandlung von Schlafstörungen im HNO Zentrum Oldenburger Münsterland

Liebe Patientinnen und Patienten,

Sie fühlen sich ständig müde und wissen nicht woran das liegt? Ihr Schnarchen hindert Ihren Partner/Ihre Partnerin am Schlaf?
Seit Februar 2016 hat das HNO Zentrum Oldenburger Münsterland in Zusammenarbeit mit dem St. Marien Hospital in Friesoythe ein Schlaflabor eingerichtet. Hier können wir Ihren Schlafstörungen gezielt auf den Grund gehen. Handelt es sich bei Ihren Schlafstörungen beispielsweise um das Schlaf-Apnoe-Syndrom, können damit schwere gesundheitliche Risiken einhergehen. Von Herz-Kreislaufstörungen über Konzentrationsstörungen bis zu lähmender Müdigkeit, die insbesondere im Verkehr oder bei der Arbeit zu schweren Folgen führen kann. Abgesehen davon büßen sie an Lebensqualität ein und sowohl für Sie als auch für Ihre Angehörigen kann die Situation sehr belastend sein.

Bei uns im HNO-Zentrum Oldenburger Münsterland sind wir offen für Ihre Fragen zu dem Thema und möchten Ihnen durch gezielte Diagnose und Therapie helfen. Im Folgenden informieren wir Sie über unser Leistungsspektrum und unsere Tätigkeit in diesem Bereich.

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen sind individuell sehr unterschiedlich. Insbesondere das Schnarchen führt jedoch zu Schlafstörungen sowohl für den Betroffenen selbst als auch für seine Partner. Unter Schnarchen versteht man Atemnebengeräusche, die in den oberen Luftwegen entstehen.
Das Atemnebengeräusch kann aber nicht nur störend sein, sondern den Schlafenden auch in seiner Lebensqualität stark beeinträchtigen, wenn er durch verengte Atemwege und Behinderungen in den Atemwegen zu wenig Sauerstoff im Schlaf einatmet und es somit zu Atempausen kommt. Dann fühlt die Person sich tagsüber müde und wenig leistungsstark, was auch zu einem höheren Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen führen kann.

Das Schlaf-Apnoe-Syndrom ist eine spezielle Form der Atemaussetzer, die bei Schnarchenden auftreten kann. Durch längere Atempausen im Schlaf von bis zu einer Minute kommt es zu einer Aufwachreaktion des Körpers aus dem Schlaf. Dadurch wird verhindert, dass der Betroffene im Schlaf erstickt. Allerdings verhindert diese Reaktion einen erholsamen tiefen Schlaf, was tagsüber zu depressiven Verstimmungen, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, dauernder Müdigkeit und sogar Potenzstörungen führen kann.
Durch diese gestörten Schlafphasen kommt es bei den Patienten häufig auch zu hohem Blutdruck oder Herzproblemen, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt.

Um genau auszumachen, um welche Schlafstörungen es sich handelt, ist einen differenzierte Diagnose notwendig.

Diagnose

In der Praxis

Bei einem ersten Termin in unserer Praxis steht ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch im Mittelpunkt, bei dem Sie uns ihre individuellen Beschwerden und Schlafprobleme erklären. Dazu bekommen Sie auch Fragebögen, damit wir das weitere Vorgehen genau auf Ihre Probleme abstimmen können.

Sollte es dabei Atmungsbehinderungen geben, können wir durch endoskopische HNO-Untersuchungen ausmachen, ob es im Bereich der Nase und des Rachenraumes Behinderungen auf den Atemwegen gibt.
Ein mobiles Diagnosegerät, welches Sie mit nach Hause nehmen, ermöglicht genaue Aufzeichnungen über Puls, Atmung, Schnarchen und Sauerstoffversorgung in Ihrer gewohnten Schlafumgebung. Häufig kann hierdurch bereits festgestellt werden, ob störendes Schnarchen oder eine schwerwiegende Schlafapnoe vorliegen.

Im Schlaflabor

Sollte die ambulante Untersuchung allein keinen Aufschluss über Ihre Schlafstörungen geben, so kann eine differenziertere Diagnostik in unserem Schlaflabor im St. Marien-Hospital stattfinden. Die dort vorhandenen Geräte machen genaue Aufzeichnungen zu verschiedenen Parametern über das mobile Gerät hinausgehend. Dazu genügt eine Übernachtung in dem eigens dafür eingerichteten Einzelzimmer, welches komfortabel eingerichtet ist. Die Vor- und Nachuntersuchung findet jeweils in unserer Praxis statt, so dass sie keine Wartezeiten im Krankenhaus verbringen müssen. Mit den Aufzeichnungen aus dieser Nacht lässt sich eine differenzierte Diagnose erstellen, so dass eine für Sie passenden individuelle Therapie eingeleitet werden kann.

Individuelle Therapie

Die Therapie ist individuell an Ihrer Situation orientiert. Sie soll dazu führen, dass Sie wieder mehr Lebensqualität haben durch einen besseren Schlaf und z.B. das Beheben der Atemaussetzer und des Schnarchens. Die Ergebnisse aus den vorhergehenden Untersuchungen werden alle zusammengeführt und sorgfältig ausgewertet. Der Arzt informiert Sie in einem Gespräch ausführlich über die Ergebnisse und bespricht mit Ihnen die darauf zugeschnittene Therapie.

Die Therapie kann verschiedene Methoden umfassen, von einfachen Maßnahmen zu Ihrer Schlaflage über gezielte operative Methoden bei Atmungsbehinderungen bis hin zur Anpassung eines CPAP-Gerätes, wodurch Ihnen wieder wohltuende Nachtruhe möglich wird. Bei Fragen zu Ihrer Therapie und Problemen steht Ihnen das Team des HNO Zentrums Oldenburger Münsterland zur Verfügung und begleitet die eingeführten Therapiemaßnahmen bis Sie ein optimales Ergebnis erhalten.

Unser Ziel ist es durch diese sehr individuelle Diagnose und Therapie Ihre persönliche Schlafsituation zu verbessern, so dass Sie einen leisen erholsamen Schlaf zurückerhalten.

 

Die Untersuchung im Schlaflabor

Alles Wichtige zur Untersuchung im Schlaflabor erfahren Sie auf unserem Merkzettel.

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Standort Schlaflabor:

St.-Marien-Hospital
St.-Marien-Straße 1
26169 Friesoythe