Minimalinvasive Muschelchirurgie (RaVoR)

Nasenoperation ohne Tamponade

Viele Menschen leiden unter einer permanent verstopften Nase. Dafür kann es mehrere Ursachen geben. Ein häufiger Grund ist
eine vergrößerte untere Nasenmuschel. Durch die moderne, schonende Methode der RadiofrequenzVolumenReduktion (RaVoR™) kann Ihr Arzt die Nasenmuschel in ihrer Größe reduzieren.

RadiofrequenzVolumenReduktion (RaVoR™)

Bei der RaVoR™ wird unter örtlicher Betäubung oder in kurzer Narkose eine feine Sonde in die Nasenmuschel eingeführt.
Über die Sonde wird dosierte Radiofrequenzenergie zugeführt.
Diese Energiezufuhr erwärmt den Behandlungsbereich. Dabei werden die Schleimhaut weitest möglich geschont, und es entstehen i. d. R. keine störenden Krusten auf der empfindlichen Schleimhaut. Das behandelte Gewebe wird vom körper-
eigenen Immunsystem abgebaut. Dieser absichtlich hervor-
gerufene natürliche Heilungsprozess führt so zu einer Volumenreduktion, also einer Verkleinerung der Nasenmuschel. Dieser Prozess der Heilung und Reduktion kann einige Wochen dauern. Er ist praktisch schmerzfrei. Nachdem die Nasenmuschel wieder ihre „richtige“ Größe erreicht hat, wird
die Nase wieder frei, und die Nasenatmung kann sich normalisieren. Der gesamte Eingriff erfolgt ambulant und dauert
nur wenige Minuten. Eine Erholungszeit mit Krankschreibung oder gar der Aufenthalt in unserer Klinik ist üblicherweise nicht nötig.

Sprechen Sie uns zu diesem Thema an – wir beraten Sie gerne.

Nasenscheidewand-Operation

Plastische Septumkorrektur

Bei Vorliegen einer behinderten Nasenatmung und einer Verkrümmung sowie Ausbuchtung der Nasenscheidewand erfolgt eine sorgfältige und teils aufwändige Rekonstruktion. Korrekturen der Nasenscheidewand werden durch die Nasenöffnungen operiert. Ein sichtbarer äußerlicher Hautschnitt ist nicht notwendig. Die Operation wird in den meisten Fällen in Narkose durchgeführt. Hierbei wird der verbogene knorpelige und knöcherne Anteil der Nasenscheidewand herausgetrennt, begradigt und anschließend in korrekter Position wieder eingesetzt. Die begradigte Nasenscheidewand muss durch zwei dünne Silikonfolien geschient werden. Auf eine bislang übliche Tamponade der Nase kann teilweise verzichtet werden. Da nach der Operation nahezu keine Schmerzen empfunden werden, haben Eingriffe an der Nase fast vollständig ihren Schrecken verloren.